The Skincare Shelf – Die Produkte, die wirklich bleiben
Beauty
2026
Keine zwölf Schritte, keine Wundercremes und kein Wirkstoff-Bingo. Dafür die Produkte, die in meinem Badezimmer tatsächlich benutzt werden – manche jeden Tag, andere genau dann, wenn meine Haut sie braucht.
Ich liebe Skincare. Aber ich möchte nicht jeden Morgen zehn Minuten darüber nachdenken müssen, in welcher Reihenfolge ich sieben verschiedene Seren auftrage. Meine ideale Routine muss vor allem drei Dinge können: funktionieren, unkompliziert sein und sich gut anfühlen.
Natürlich macht mir Beauty Spaß. Sonntags darf aus einer Gesichtspflege deshalb auch gerne ein kleines Ritual werden. Im normalen Alltag bin ich allerdings ziemlich konsequent Team less is more. Gute Formulierungen, die richtigen Wirkstoffe und möglichst wenig unnötiger Schnickschnack.
Einige Produkte probiere ich aus und benutze sie dann nie wieder. Andere stehen seit Monaten immer wieder in meinem Badezimmer. Das hier sind die Produkte, die geblieben sind:
Transparent Lab Pure Glycerin Face Serum
Wenn ich nur ein Produkt aus meiner Routine behalten dürfte, wäre es vermutlich dieses.
Das Pure Glycerin Face Serum von Transparent Lab benutze ich wirklich jeden Tag. Glycerin ist inzwischen einer meiner liebsten Inhaltsstoffe für Feuchtigkeit – und wenn ich persönlich zwischen Glycerin und Hyaluronsäure wählen müsste, würde Glycerin gewinnen. Beides sind sogenannte Humectants, also Stoffe, die helfen, Wasser in der Haut zu binden. Glycerin ist dabei alles andere als ein neuer Trend-Wirkstoff, sondern seit Jahrzehnten sehr gut untersucht.
Mein persönlicher Take: Hyaluron hatte vielleicht die bessere Marketingkampagne. In meinem Badezimmer gewinnt trotzdem Glycerin.
Das Serum funktioniert unter Creme, Make-up und eigentlich allem, was danach kommt.
Holy Grail. Ohne Diskussion.
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Nø Cosmetics Barrier Cream
Direkt danach kommt meine Nø Cosmetics Barrier Cream. Wenn meine Haut trocken, gereizt oder einfach ein bisschen off wirkt, lande ich fast automatisch bei ihr.
Ich bin inzwischen generell mehr Team Hautbarriere unterstützen als Team „noch einen aggressiven Wirkstoff hinzufügen“. Ceramide und andere Lipide sind ein wichtiger Bestandteil der Hautbarriere und helfen dabei, Feuchtigkeit in der Haut zu halten.
Meine Standardkombination lautet deshalb ziemlich oft:
Glycerin darunter, Barrier Cream darüber.
Nicht aufregend. Aber sehr zuverlässig.
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Nø Cosmetics beruhigende Feuchtigkeitscreme
Und dann gibt es Tage, an denen ich keine leichte Creme möchte. Ich möchte CREME. Reichhaltig, schwerer und so, dass ich danach merke, dass ich mein Gesicht eingecremt habe.
Dafür liebe ich die strong tøday Beruhigende Feuchtigkeitscreme von Nø Cosmetics – besonders nach dem Duschen, abends oder im Winter. Unter Make-up brauche ich sie nicht unbedingt. Nach einer heißen Dusche am Sonntagabend? Perfekt.
Das Skincare-Äquivalent einer schweren Decke.
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Transparent Lab Niacinamide Glow Cream
Niacinamid wird wahrscheinlich immer einen kleinen Sonderstatus für mich haben. Es war einer der ersten kosmetischen Wirkstoffe, mit denen ich mich wirklich beschäftigt habe – und bis heute einer meiner liebsten Allrounder. Niacinamid, eine Form von Vitamin B3, wird unter anderem im Zusammenhang mit Hautbarriere, Talgproduktion und einem gleichmäßigeren Hautbild eingesetzt.
Die Transparent Lab Niacinamide Glow Cream mag ich besonders an Tagen, an denen ich kein Make-up trage. Sie ist unkompliziert, angenehm und gibt mir dieses kleine Gefühl, meiner Haut etwas Gutes getan zu haben, ohne dass ich dafür fünf verschiedene Produkte layern muss.
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Transparent Lab C4 Hydrating Milky Toner
Natürlich bin auch ich nicht komplett immun gegen Rhode-Marketing. Das Glazing Milk sieht schön aus und irgendwann wollte ich ebenfalls einen Milky Toner ausprobieren. Unter anderem durch Empfehlungen von Leon (@xskincare) bin ich stattdessen beim Transparent Lab C4 Hydrating Milky Toner gelandet.
Ist er automatisch besser als Rhode? Nein.
Rhode ist nicht schlecht, nur weil die Marke sehr gutes Marketing macht – und Transparent Lab nicht automatisch besser, weil weniger Celebrity-Hype dahintersteht.
Ich mag den Toner bisher. Er fühlt sich angenehm an und meine Haut wirkt danach schön hydratisiert. Aber: Holy Grail? Noch nicht.
Vielleicht wird er es noch. Vielleicht gibt es einen besseren.
Und ich finde, Produkte dürfen auch einfach nur gut sein, um sie weiterempfehlen zu dürfen.
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Nø Cosmetics Liquid Refiner
Mit chemischen Treatments bin ich relativ sparsam. Wenn meine Haut unreiner wird oder sich Poren verstopft anfühlen, greife ich gelegentlich zum Liquid Refiner von Nø Cosmetics mit 2 % Salicylsäure. Salicylsäure gehört zu den BHAs und ist fettlöslich. Deshalb eignet sie sich besonders gut für öligere, unreine Haut und verstopfte Poren.
Ich benutze sie aber nicht jeden Abend, nur weil ich es könnte. Wenn meine Haut nichts braucht, bekommt sie auch kein Treatment. Eigentlich eine ziemlich gute Skincare-Regel.
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Transparent Lab Oil Based Cleanser
Zum Abschminken liebe ich den Transparent Lab Oil Based Cleanser. Zusammen mit dem Glycerin-Serum und der Nø Barrier Cream gehört er zu meinen echten Holy Grails.
Ölbasierte Reiniger lösen Make-up, Hautfette und viele Bestandteile von Sonnenschutz besonders gut – für mich zählt aber ehrlich gesagt hauptsächlich: Er bekommt mein Make-up runter, meine Haut fühlt sich danach gut an und ich muss nicht darüber nachdenken.
Holy Grail Nummer drei.
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Neutrogena Anti-Pickel & Mitesser Reinigungsgel
Das wahrscheinlich am wenigsten glamouröse Produkt in diesem Artikel. Ich benutze das Neutrogena Reinigungsgel gerne unter der Dusche, weil ich danach dieses sehr spezifische Gefühl von richtig gereinigter Haut mag.
Revolutionär? Nein.
Benutze ich es trotzdem ständig? Ja.
Und nicht jedes Produkt muss revolutionär sein, um einen festen Platz im Badezimmer zu verdienen.
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Sunday Skincare
Unter der Woche muss Skincare schnell gehen, aber sonntags darf sie ein bisschen ausführlicher werden. Wenn meine Haut vor allem rund um meine Periode unreiner wird, liebe ich eine Tonerdemaske. Tonerde kann überschüssiges Hautfett aufnehmen und sorgt bei mir sofort für dieses Reset-Gefühl. Danach aber immer wieder Feuchtigkeit und Creme. Auch unreine Haut muss nicht komplett ausgetrocknet werden.
Wenn meine Haut eigentlich gar nichts „zu behandeln“ hat, greife ich lieber zur Beauty of Joseon Red Bean Mask. Die fällt für mich weniger unter Treatment und mehr unter: Haare hoch. Maske drauf. Füße hochlegen.
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Und ja, ich liebe auch weiterhin Tuchmasken. Wenn ich müde aussehe, mein Gesicht trocken oder puffy wirkt oder ich einfach kurz einen Refresh brauche, kommt eine drauf - egal zu welcher Tageszeit.
Vaseline. Immer.
Bei Lippenpflege bin ich überraschend unexperimentierfreudig. Vaseline. Always. Eine im Bad, eine in der Tasche, eine irgendwo am Bett und vermutlich drei weitere, deren Standort ich vergessen habe.
Der Hauptbestandteil Petrolatum wirkt okklusiv – vereinfacht gesagt bildet er eine Barriere auf der Haut und hilft so, Wasserverlust zu reduzieren. Also tatsächlich ziemlich sinnvoll. Nur eben für ein paar Euro und ohne Peptide, Glitzerverpackung oder Celebrity Campaign.
Meine wichtigste Skincare-Regel
Am Ende ist Skincare immer persönlich. Nur weil ein Produkt für mich funktioniert, heißt das nicht automatisch, dass deine Haut es genauso lieben wird. Eine Formulierung kann auf dem Papier hervorragend sein, die Wirkstoffe können sinnvoll kombiniert und gut untersucht sein – und trotzdem magst du die Textur nicht, verträgst das Produkt nicht oder merkst schlicht keinen Unterschied. Genauso muss ein Produkt nicht besonders neu, teuer oder gehypt sein, um gut zu funktionieren.
Deshalb glaube ich inzwischen weniger an universelle Must-haves und mehr daran, die eigene Haut kennenzulernen. Zu verstehen, was sie braucht, welche Wirkstoffe sinnvoll sein können und welche Produkte sich so selbstverständlich in den Alltag einfügen, dass man sie tatsächlich benutzt. Denn die beste Skincare-Routine ist am Ende nicht die mit den meisten Produkten. Sondern die, die zu deiner Haut und zu deinem Alltag passt.
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